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		<title>Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990) &#8211; Roman</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 08:35:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mauerstreifen – das ist nicht mehr die Berliner Mauer, aber immer noch die erkennbare Schneise in der ehemals geteilten Stadt. Der Roman spielt kurz nach der Wiedervereinigung, also nach einem Ereignis, das mit „Wiedervereinigung“ schlecht umschrieben ist (einer Bezeichnung, die auf juristische, auf finanz- und bündnispolitische Neuerungen hinweist) und besser „Annäherung“ genannt zu werden verdient. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2009/09/9783952298190.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-441" style="border: 0pt none; margin: 0px 5px;" title="9783952298190" src="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2009/09/9783952298190-179x300.jpg" alt="9783952298190" width="179" height="300" /></a></p>
<p>Mauerstreifen – das ist nicht mehr die Berliner Mauer, aber immer noch die erkennbare Schneise in der ehemals geteilten Stadt. Der Roman spielt kurz nach der Wiedervereinigung, also nach einem Ereignis, das mit „Wiedervereinigung“ schlecht umschrieben ist (einer Bezeichnung, die auf juristische, auf finanz- und bündnispolitische Neuerungen hinweist) und besser „Annäherung“ genannt zu werden verdient. In der Handlung, die auch, aber nicht nur eine Kriminalgeschichte ist (in der sich der Kalte Krieg ein letztes Mal offenbart), begegnen sich Menschen voller Vorurteile, reiben sich aneinander, schleifen sich ab und bereiten sich so &#8211; mehr getrieben als planmäßig &#8211; auf ein Zusammenleben vor. Der „Held“ des Stückes, kein Held, ein Niemand, aber kein Dummkopf, empfindet die vier Tage der Annäherung als Alb und Lust, als Wechselbad der Gefühle – und als Chance zu einer Karriere, die ihm nicht zusteht, aber zufällt. Auch die Erotik kommt nicht zu kurz, weil der Anti-Held sich gelegentlich, wie ein Fisch im Wasser, von seinem Schwanz lenken lässt.</p>
<p>Jürgen Jesinghaus, der Autor des Nikolaus-Buches (das auch von jemandem handelt, der seine Position im Leben sucht), befasst sich hier erzählerisch mit einer Zeitspanne zwischen der Nachkriegszeit als Ära der Hegemonialmächte USA und UdSSR und einer im Dunkeln liegenden, für die es noch keine Schlagwörter gibt. Die Zwischenzeit wird empfunden als (wie es im Roman heißt) Auge des Orkans, akustischer Schatten, Meer der Stille, Insel der Seligen und Arsch der Welt. Der Autor weiß, worüber er spricht, denn er war zu jener Zeit in Berlin und hat sich auch später mehrere Jahre dort aufgehalten und die Stadt der Widersprüche (die „Stadt ohne Form“, wie ein Architekt sie nennt) lieben gelernt. Der Text ist eine Liebeserklärung an Berlin (aber der Leser wird es kaum bemerken).</p>
<p>Jürgen Jesinghaus<br />
Der gebürtigen Wuppertaler hat etliche Jahre in Berlin zugebracht, ein Ossi-Wessi, und wohnt jetzt im rheinischen Bornheim. Sein Roman &#8220;Nikolaus, der Mann aus Myra&#8221; ist ebenfalls bei uns erschienen.</p>
<p>Mauerstreifen (oder Berlin im Herbst 1990)<br />
von Jürgen Jesinghaus<br />
gebundene Ausgabe<br />
erschienen im September 2009<br />
im Verlag<br />
Universal Frame</p>
<p>296 Seiten<br />
Roman<br />
EUR 19.80 (D)<br />
ISBN <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3952298190?ie=UTF8&amp;tag=universal-frame-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298190" target="_blank">9783952298190</a>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>
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		<title>Zur Rettung des wahren Nikolaus</title>
		<link>http://www.universal-frame.com/2008/12/03/zur-rettung-des-wahren-nikolaus/</link>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 10:57:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Autor zu seinem neuen Buch Als 2006 die Meldung Aufsehen erregte, dass die Wiener Bezirksbügermeisterin Grete Laska ein Verbot für Nikolausbesuche in Kindergärten ausgesprochen hätte, ergab sich ein heftiger Widerstand der Eltern und breiter Bevölkerungskreise. Ein Teil dieser Bewegung bestand in der Einrichtung der Plattform im Internet &#8220;Rettet den Nikolaus&#8221;. Mit dem nachstehenden Beitrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_titel_100l.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-240" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="nikolaus_titel_100l" src="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_titel_100l-182x300.jpg" alt="" width="182" height="300" /></a><strong><em>Ein Autor zu seinem neuen Buch</em></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Als 2006 die Meldung Aufsehen erregte, dass die Wiener Bezirksbügermeisterin Grete Laska ein Verbot für Nikolausbesuche in Kindergärten ausgesprochen hätte, ergab sich ein heftiger Widerstand der Eltern und breiter Bevölkerungskreise. Ein Teil dieser Bewegung bestand in der Einrichtung der Plattform im Internet &#8220;Rettet den Nikolaus&#8221;.</p>
<p>Mit dem nachstehenden Beitrag nahm Jürgen Jesinghaus dort Stellung:</p>
<p><strong>Kulturpolitischer und psychologischer Unsinn</strong></p>
<p>Eingesandt an www.rettet-den-nikolaus.at</p>
<p style="text-align: justify;">Abgesehen davon, dass sich Amtsinhaber, die für eine überschaubare Zeit gewählt werden, nicht ordnungspolitisch ins Brauchtum einmischen sollten (sie hätten Besseres zu tun), ist die Sorge darüber, wie man mit dem Nikolaus umspringt, nicht gänzlich unberechtigt. Die Mutation eines Heiligen zu einem Weihnachtsmann, also zu einem Kommerz-Deppen, einem witzlosen Coca-Cola-Conferencier, der eher wie ein Kinderschänder denn als Kinderfreund daherkommt, hatte mich so wütend gemacht, dass ich versucht habe, in einem Buch einen Gegenentwurf zu zeichnen, um dem plumpen Weihnachtsmann einen Menschen gegenüber zu stellen, der ein respektabler Nikolaus sein könnte. Ich stamme aus einer Stadt, die sich über den Mangel an religiösen Bräuchen nicht zu beklagen braucht, daher vielleicht meine Liebe zum Nikolaus, obwohl ich keiner Kirche angehöre. Hände weg von ihm, rettet den Nikolaus! Die Sorge jener Vizebürgermeisterin gilt vermutlich dem derben Auftreten des Bischofs und seines handfesten Begleiters. In der Bibel und in Grimms Märchen geht es schrecklicher zu als bei einem Nikolaus-Auftritt vor Kindern. Und wer wollte Kindern Märchen und biblische Geschichten verbieten! Hänsel und Gretel sowie der Verkauf Josephs nach Ägypten durch seine Brüder zeichnen sich nicht durch diejenige zarte Rücksichtnahme aus, die eine Wiener Politikerin irrtümlicherweise für kindgerecht ansieht. Wenn Kinder den Kindergarten verlassen, stolpern sie in eine Welt, in der wahrhaft grauenerregende Menschen umher irren, dagegen wirkt ein Krampus mit Rute wie ein Weihnachtsengel. Was ich kaum zu denken wage (weil es so absurd wäre) ist, dass Frau Laska aus Multi-Kulti-Rücksicht mohammedanischen Kindern die Bekanntschaft mit einer christlichen Kultfigur ersparen wollte. Wenn das zuträfe, hätte sie törichterweise übersehen, dass Multi-Kulti keine Einbahnstrasse ist und dass man Kindern anderer Kulturen die abendländische nicht vorenthalten darf (so wenig wie österreichischen oder deutschen Kindern die islamische).</p>
<p>Das Buch, erschienen im September 2008:</p>
<p>Jürgen Jesinghaus<br />
<strong>Nikolaus, der Mann aus Myra Roman<br />
<span style="font-weight: normal;">Roman <br />
ISBN 9783952298176<br />
Geb., 306 Seiten, mit einer Karte und Glossar<br />
<span>€ </span>19.80 (D)</span></strong></p>
<p>Gerne senden wir Ihnen ein Rezensionsexemplar zu.</p>
<p>Die Biografie des wahren Nikolaus &#8230; ein wunderbares Buch, das Jugendlichen wie Ewachsenen gleichermassen hohen Lesegenuss bietet.</p>
<p>Verweise</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf:</p>
<p>http://www.the-short-story.de/2008/11/04/unser-aktuelles-verlagsprogramm/</p>
<p>Bei <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3952298174?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174" target="_blank">Amazon</a></p>
<p>Download des Pressetextes als Word-Datei: <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/12/pr_jesinghaus_nikolaus031208.doc">PR-Jesinghaus-Nikolaus-031208</a><br />
Download des Bildes als JPG: <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_titel_1000l.jpg">Nikolaus</a>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>
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		<title>Der Nikolaus, der kein Weihnachtsmann war</title>
		<link>http://www.universal-frame.com/2008/11/10/der-nikolaus-der-kein-weihnachtsmann-war/</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 10:29:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Pressemitteilung Jürgen Jesinghaus, „Nikolaus, der Mann aus Myra“ Fernab von allen Heiligenlegenden, hat Jürgen Jesinghaus ein wunderbares Buch geschrieben, das Jugendlichen und Erwachsenen gleichermassen hohen Lesegenuss bietet. Dieser Nikolaus ist ein rechtschaffener und praktischer Mann, der die Werte des Christentums lebt, bevor es ihm bewusst ist. Sein Amt als Bischof nimmt er anscheinend nur beiläufig, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em><a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_titel_100l.jpg"><img class="size-medium wp-image-240 alignright" style="margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="nikolaus_titel_100l" src="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_titel_100l-182x300.jpg" alt="" width="182" height="300" /></a>Pressemitteilung</em></strong></p>
<p>Jürgen Jesinghaus, „Nikolaus, der Mann aus Myra“</p>
<p>Fernab von allen Heiligenlegenden, hat Jürgen Jesinghaus ein wunderbares Buch geschrieben, das Jugendlichen und Erwachsenen gleichermassen hohen Lesegenuss bietet.</p>
<p>Dieser Nikolaus ist ein rechtschaffener und praktischer Mann, der die Werte des Christentums lebt, bevor es ihm bewusst ist. Sein Amt als Bischof nimmt er anscheinend nur beiläufig, neben seiner Tätigkeit als Spediteur wahr, vertritt seine Überzeugung aber klug und unerschütterlich, selbst unter der Folter des römischen Geheimdienstes.</p>
<p>Dieses Buch ist überdies ein moderner Bildungsroman, wie selbstverständlich bereichert um mathematische, astronomische und philosophische Themen, Leckerbissen für Wissbegierige.</p>
<p>Jürgen Jesinghaus schildert das Leben im griechischen Lykien, das zur Zeit des Bischofs von Myra, im 4. Jahrhundert nach Christus, zum römischen Reich gehörte, intelligent, feinsinnig und mit hintergründigem Humor.</p>
<p>Ein Roman, der auch durch seine unaufgeregte, gekonnte Sprache zu einer Entdeckung wird.</p>
<p>Dieser Nikolausroman räumt nicht nur mit allen bisherigen Darstellungen des heiligen Nikolaus auf, das Buch ist eine inhaltsreiche, konkrete und spannende Darstellung des Protagonisten in seiner Zeit.</p>
<p>Schon früh fällt Nik durch seine Redegewandtheit auf, die ihm bei vielen Gelegenheiten hilfreich ist, begonnen bei der drohenden Verurteilung wegen Mordes, bei seiner ersten Wahl zum Bischof, bei einer Begegnung mit Piraten, die sein Schiff kapern wollen, anlässlich des Konzils von Nizäa vor Kaiser Konstantin und auch bei den Auseinandersetzungen mit dem Geheimdienst-Offizier der römischen Herrschaft nach Folterungen, deren ‹intelligente› Methoden dem Repertoire der Jetztzeit gleichen.</p>
<p>Sein Verhalten in diesem Fall lässt ihn an sich selbst – als Christ – zweifeln.</p>
<p>Hier, wie in anderen Zusammenhängen auch, werden Fragen des richtigen Verhaltens, bis hin zur Frage der Befehlsverweigerung, wie Nikolaus sie gesehen haben könnte, aus christlicher und philosophischer Sicht, spannend dargestellt.</p>
<p>Der geschickte Kaufmann und Bischof sah in der Nächstenliebe die eigentliche Aufgabe als Christ. Er distanzierte sich daher von theoretischen theologischen Disputen und gründete lieber Waisen- und Leprosenheime und beschaffte in Notzeiten Getreide für die Hungernden. So findet hier eine der vielen Nikolaus-Legenden, das Weizenwunder, beispielhaft seine praktische Erklärung.</p>
<p>Ein Höhepunkt in seinem Leben ist die Entdeckung eines Briefes seines Lieblings-Evangelisten Lukas in den Felsengräbern von Myra.</p>
<p>Wunderbar, geheimnisvoll und traurig sind seine besonderen Beziehungen zu Frauen, von seiner Frau Zenia, der Fischfrau, bis zur „Königin von Ägypten“.</p>
<p>Seine Vertrautheit mit dem Wissen der griechischen Philosophen fliesst in faszinierende Gespräche ein.</p>
<p>Jürgen Jesinghaus<br />
Nikolaus, der Mann aus Myra<br />
Geb., 306 Seiten, mit einer Karte und Glossar<br />
13 x 22 cm<br />
ISBN 9783952298176<br />
Euro 19.80 (D)</p>
<p>Ein ideales Geschenk für junge Menschen</p>
<p>Verlag Universal Frame GmbH<br />
Wannengut 6 </p>
<p>CH-4812 Zofingen/Mühlethal<br />
Telefon +41 62 752 41 00<br />
Fax  +41 62 752 41 40<br />
info@universal-frame.com</p>
<p>Weitere Informationen finden Sie auf:</p>
<p>http://www.the-short-story.de/2008/11/04/unser-aktuelles-verlagsprogramm/</p>
<p>Bei <a title="Amazon" href="http://www.amazon.de/gp/product/3952298174?ie=UTF8&amp;tag=derbaderfuhrer&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=6742&amp;creativeASIN=3952298174" target="_blank">Amazon</a></p>
<p>Gerne senden wir Ihnen ein Rezensionsexemplar zu.</p>
<p>Download des Pressetextes als Word-Datei: <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_pressetext.odt">nikolaus_pressetext</a><br />
Download des Bildes als JPG: <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/11/nikolaus_titel_1000l.jpg">Nikolaus</a>
<p>Provided by <a href="http://www.universal-frame.com/" title="Universal Frame GmbH - Marketing und Public Relation">Universal Frame GmbH &#8211; Marketing und Public Relation</a></p>
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		<title>Brief an einen deutschen Schriftsteller: Sehr geehrter Eduard Breimann!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 15:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Brief an einen deutschen Schriftsteller: Sehr geehrter Eduard Breimann! Danke, dass Sie die Kraft und den Mut gefunden haben, sich diesem heiklen und schwierigen Thema zuzuwenden. Ihr Roman „Das fremde Land“ beleuchtet Realitäten aus einer traurigen Vergangenheit. Das Dargestellte ist klar und emotional beschrieben. Das Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Zeile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brief an einen deutschen Schriftsteller:</p>
<p>Sehr geehrter Eduard Breimann!</p>
<p>Danke, dass Sie die Kraft und den Mut gefunden haben, sich diesem heiklen und schwierigen Thema zuzuwenden. Ihr Roman „Das fremde Land“ beleuchtet Realitäten aus einer traurigen Vergangenheit. Das Dargestellte ist klar und emotional beschrieben.</p>
<p>Das Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Zeile aufmerksam gelesen. Ich verstehe, welch umfangreiches Material Sie nicht nur studieren, sondern auch durch Herz und Verstand gehen lassen mussten, um zu versuchen glaubwürdig darzustellen, was damals in der Sowjetunion und im Dritten Reich vor sich gegangen ist. Am Beispiel des Schicksals des Mädchens Aja, Angelika Pawlowskaja, die in einem kleinen Dorf in der Nähe des Flusses Desna lebte, machen sich die Leser mit den Ereignissen jener Jahre bekannt. Und am Beispiel des Lebens eines beschaulichen rheinischen Städtchens wird gezeigt, wie die Ereignisse der Vergangenheit mit denen der Gegenwart eng verflochten sind und verschiedene emotionale Reaktionen hervorrufen. Bei der Lektüre Ihres Buches erkennen die Menschen das, was das nazistische Regime, vor dem deutschen Volk verschleiernd, getan hat. Wie es menschliche Schicksale zerbrach, indem es erzwang, Dinge zu tun, auf die kein Deutscher jemals stolz sein kann. <span id="more-174"></span></p>
<p>Aber die heutigen Generationen der Bundesbürger können und müssen stolz sein auf die  Gymnasiasten und Schüler, die Geschichtslehrer, die Schriftsteller und Journalisten, die das schwierige Thema über die Sklaven des Dritten Reiches nicht scheuten.</p>
<p>Im Zweiten Weltkrieg sind von den Nazis über fünf Millionen meiner Landsleute zur Zwangsarbeit, die sie umbringen sollte, verschleppt worden. Viele von ihnen sind für immer in deutscher Erde geblieben. Auf dem Territorium der Sowjetunion leben heute noch etwa zwei Millionen Opfer des Nazismus mit ihren Familien. Sie sind Ihnen für dieses Buch, das sich ihren zerbrochenen Schicksalen widmet, dankbar.</p>
<p>Meine Landsleute, die schreckliche Erfahrungen durchmachen mussten, ließen sich nicht in die Knie zwingen, bewahrten die Treue zur Heimat, ihre Ehre und die Würde des Menschen. Viele von ihnen sind den heutigen deutschen Bürgern für die Aufmerksamkeit gegenüber ihrem Schicksal, für ihr Mitgefühl, für Wohltätigkeit, Medikamente,  materielle und psychologische Hilfe dankbar.</p>
<p>Alexander Urban<br />
Auslandsjournalist<br />
Mitglied des Russischen Verbandes ehemaliger minderjähriger Häftlinge des Faschismus</p>
<p>P.S. Ich übermittele Ihnen diesen Brief in gekürzter Form. Die Kritik an die offiziellen Behörden Russlands wegen ihrer mangelnden Aufmerksamkeit gegenüber den Opfern des Nazismus habe ich weggelassen.</p>
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		<title>Lesungen auf der Leipziger Buchmesse, Frühjahr 2008</title>
		<link>http://www.universal-frame.com/2008/03/25/lesungen-auf-der-leipziger-buchmesse-fruehjahr-2008/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 08:15:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Auf der Leipziger Buchmesse (13.-16.3.2008) waren wir mit einem eigenen Stand vertreten und konnten zwei Lesungen durchführen. Eduard Breimann las aus seinen Büchern &#8220;Das Projekt Hannibal&#8221;, &#8220;Der Fall Barschel“ und &#8220;Das fremde Land“.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Auf der Leipziger Buchmesse (13.-16.3.2008) waren wir mit einem eigenen Stand vertreten und konnten zwei Lesungen durchführen. Eduard Breimann las aus seinen Büchern &#8220;Das Projekt Hannibal&#8221;, &#8220;Der Fall Barschel“ und &#8220;Das fremde Land“.</p>
<p><img src="http://www.universal-frame.com/wp-content/uploads/2008/03/p1060708.JPG" alt="Lesungen auf der Leipziger Buchmesse, Frühjahr 2008" width="452" height="254" /></p>
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