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	<title>Universal Frame GmbH &#187; Russland</title>
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		<title>Brief an einen deutschen Schriftsteller: Sehr geehrter Eduard Breimann!</title>
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		<pubDate>Tue, 06 May 2008 15:50:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Breimann]]></category>
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		<description><![CDATA[Brief an einen deutschen Schriftsteller: Sehr geehrter Eduard Breimann! Danke, dass Sie die Kraft und den Mut gefunden haben, sich diesem heiklen und schwierigen Thema zuzuwenden. Ihr Roman „Das fremde Land“ beleuchtet Realitäten aus einer traurigen Vergangenheit. Das Dargestellte ist klar und emotional beschrieben. Das Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Zeile [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brief an einen deutschen Schriftsteller:</p>
<p>Sehr geehrter Eduard Breimann!</p>
<p>Danke, dass Sie die Kraft und den Mut gefunden haben, sich diesem heiklen und schwierigen Thema zuzuwenden. Ihr Roman „Das fremde Land“ beleuchtet Realitäten aus einer traurigen Vergangenheit. Das Dargestellte ist klar und emotional beschrieben.</p>
<p>Das Buch habe ich von der ersten bis zur letzten Zeile aufmerksam gelesen. Ich verstehe, welch umfangreiches Material Sie nicht nur studieren, sondern auch durch Herz und Verstand gehen lassen mussten, um zu versuchen glaubwürdig darzustellen, was damals in der Sowjetunion und im Dritten Reich vor sich gegangen ist. Am Beispiel des Schicksals des Mädchens Aja, Angelika Pawlowskaja, die in einem kleinen Dorf in der Nähe des Flusses Desna lebte, machen sich die Leser mit den Ereignissen jener Jahre bekannt. Und am Beispiel des Lebens eines beschaulichen rheinischen Städtchens wird gezeigt, wie die Ereignisse der Vergangenheit mit denen der Gegenwart eng verflochten sind und verschiedene emotionale Reaktionen hervorrufen. Bei der Lektüre Ihres Buches erkennen die Menschen das, was das nazistische Regime, vor dem deutschen Volk verschleiernd, getan hat. Wie es menschliche Schicksale zerbrach, indem es erzwang, Dinge zu tun, auf die kein Deutscher jemals stolz sein kann. <span id="more-174"></span></p>
<p>Aber die heutigen Generationen der Bundesbürger können und müssen stolz sein auf die  Gymnasiasten und Schüler, die Geschichtslehrer, die Schriftsteller und Journalisten, die das schwierige Thema über die Sklaven des Dritten Reiches nicht scheuten.</p>
<p>Im Zweiten Weltkrieg sind von den Nazis über fünf Millionen meiner Landsleute zur Zwangsarbeit, die sie umbringen sollte, verschleppt worden. Viele von ihnen sind für immer in deutscher Erde geblieben. Auf dem Territorium der Sowjetunion leben heute noch etwa zwei Millionen Opfer des Nazismus mit ihren Familien. Sie sind Ihnen für dieses Buch, das sich ihren zerbrochenen Schicksalen widmet, dankbar.</p>
<p>Meine Landsleute, die schreckliche Erfahrungen durchmachen mussten, ließen sich nicht in die Knie zwingen, bewahrten die Treue zur Heimat, ihre Ehre und die Würde des Menschen. Viele von ihnen sind den heutigen deutschen Bürgern für die Aufmerksamkeit gegenüber ihrem Schicksal, für ihr Mitgefühl, für Wohltätigkeit, Medikamente,  materielle und psychologische Hilfe dankbar.</p>
<p>Alexander Urban<br />
Auslandsjournalist<br />
Mitglied des Russischen Verbandes ehemaliger minderjähriger Häftlinge des Faschismus</p>
<p>P.S. Ich übermittele Ihnen diesen Brief in gekürzter Form. Die Kritik an die offiziellen Behörden Russlands wegen ihrer mangelnden Aufmerksamkeit gegenüber den Opfern des Nazismus habe ich weggelassen.</p>
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		<title>Pressemitteilung zu &#8220;Das fremde Land&#8221; vom 01.05.2007</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 11:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Universal Frame GmbH]]></category>
		<category><![CDATA[Begegnung]]></category>
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		<description><![CDATA[Verblüffende Übereinstimmung von Roman und Wirklichkeit: Eduard Breimanns „Das fremde Land“ ist sehr realitätsnah. Der neue Roman Eduard Breimanns, der das Schicksal von Zwangsarbeitern – gestern und heute – schildert, basiert natürlich auf gründlichen Recherchen des Autors. Doch er hätte nicht gedacht, mit seinem Text so nah an der Wirklichkeit zu sein, wie es sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Verblüffende Übereinstimmung von Roman und Wirklichkeit:</p>
<p>Eduard Breimanns „Das fremde Land“ ist sehr realitätsnah.</strong></p>
<p>Der neue Roman Eduard Breimanns, der das Schicksal von Zwangsarbeitern – gestern und heute – schildert, basiert natürlich auf gründlichen Recherchen des Autors. Doch er hätte nicht gedacht, mit seinem Text so nah an der Wirklichkeit zu sein, wie es sich jetzt, nach Erscheinen, herausstellt.</p>
<p>Jetzt ist nicht nur ein Schreiben im Stadtarchiv aufgetaucht, das von einer anspruchsberechtigten, ehemaligen Zwangsarbeiterin aus Russland stammt, die damals mit sechzehn Jahren in die rheinische Kleinstadt verschleppt worden war, wie es mit Aja, der einen Protagonistin des Romans geschah; nahezu unglaublich sind zwei andere Fakten: Der  zweite Protagonist, Prof. Wladimir Iljitsch Boronow existiert tatsächlich in der Person von Prof. Dr. Wladimir Iljitsch Naumow in Moskau. Er kam mit elf  Jahren als Zwangsarbeiter nach Deutschland. Zu ihm besteht eine Verbindung  der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Dormagen – weitere Parallele zum Roman – deren Schülerinnen und  Schüler eine Patenschaft für ein Zwangsarbeiter-Museum in Moskau pflegen.</p>
<p>Bei der nächsten Begegnung in Moskau, die für Ende Mai geplant ist, wird der Schulleiter der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, Uwe Koopmann, Herrn Prof. Naumow Exemplare des Buches sowohl für ihn, wie auch zur Ausstellung im Museum, überreichen.</p>
<p>Weitere Information zum Roman „Das fremde Land“, mit Leseproben, finden Sie hier:</p>
<p><a href="http://www.universal-frame.com/2007/02/19/das-fremde-land/"><strong>http://www.universal-frame.com/2007/02/19/das-fremde-land/</strong></a></p>
<p>Wenn Sie eine Rezension über „Das fremde Land“ schreiben möchten, senden wir Ihnen gerne ein kostenloses Rezensionsexemplar zu. Für Ihre Anforderung genügt eine Antwort-Mail mit dem Vermerk „Rezensionsexemplar“ und Angabe, für welches Medium Sie tätig sind.</p>
<p>Download: <a href='/wp-content/Presseinf_DfL020507.doc'?phpMyAdmin=b1f8424470a3c6fc26fe6e94bc01bbff title='Pressemitteilung als MS-Dokument'><strong>Pressemitteilung als MS-Dokument</strong></a></p>
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		<title>Pressereaktionen auf &#8220;Das fremde Land&#8221;, Neuß-Grevenbroicher Zeitung</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Mar 2007 08:14:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Breimann]]></category>
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		<description><![CDATA[Dormagen Zwangsarbeit als Romanthema VON MARGARETHE PLUTA Rheinfeld Eduard Breimann ist vielseitig literarisch begabt. Ob Kindergeschichten, historische Sachbücher, Lyrik oder jetzt auch Romane &#8211; der Rheinfelder entwickelt sich und sein schriftstellerisches Talent stets weiter. Sein neues Buch trägt den Titel „Das fremde Land“ und ist seit dieser Woche im Buchhandel erhältlich. In dem 236 seitigem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dormagen<br />
Zwangsarbeit als Romanthema<br />
VON MARGARETHE PLUTA</p>
<p>Rheinfeld Eduard Breimann ist vielseitig literarisch begabt. Ob Kindergeschichten, historische Sachbücher, Lyrik oder jetzt auch Romane &#8211; der Rheinfelder entwickelt sich und sein schriftstellerisches Talent stets weiter. Sein neues Buch trägt den Titel „Das fremde Land“ und ist seit dieser Woche im Buchhandel erhältlich.</p>
<p>In dem 236 seitigem Werk schildert der 66-Jährige das Schicksal der ehemaligen Zwangsarbeiterin Angela Pawlowska, kurz Aja genannt, die bittere Erlebnisse aus verschiedenen Lebenssituationen noch einmal rekapituliert. Da war zunächst ihre Kindheit im Russland der Stalinzeit, danach die Verschleppung nach Deutschland und die schwierige Zeit als Zwangsarbeiterin im Nationalsozialismus und als letztes schließlich die heutige Zeit und die dramatische Wiederkehr nach Deutschland.</p>
<p>Die Idee für das Buch hatte der Autor bereits vor Jahren. „Das war als ich noch Beirat im Stadtarchiv war“, erinnert sich Breimann. Damals sei etwas Entscheidendes passiert, was ihn nicht mehr los ließ: „Ich weiß noch ganz genau, wie ich einen Brief von einer älteren Dame aus Russland bekam“, meint der Rheinfelder. In diesem hätte sie um die Hilfe der Stadt Dormagen gebeten. „Sie war während des Zweiten Weltkriegs in Dormagen als Zwangsarbeiterin tätig“, weiß der Schriftsteller.</p>
<p>Da die Frau heute auf die Rentenzahlungen des russischen Staates angewiesen sei, bat sie um die Bescheinigung der Stadt, dass sie mehrer Jahre in Deutschland zwangsweise gearbeitet hat. „Das war jedoch nicht der Punkt, der mich so schockiert hat &#8211; schließlich gab es zu der besagten Zeit mehrere hundert oder gar tausend Zwangsarbeiter in Dormagen &#8211; sondern, dass diese Frau damals erst elf Jahre alt war“, meint Breimann. „Das geht einem schon unter die Haut“, so der frühere Bayer-Mitarbeiter und CDU-Politiker, der seit 1994 schriftstellerisch tätig ist. Das war jedoch der ausschlaggebende Grund &#8211; nicht nur für den Roman &#8211; sondern auch für die Erfindung der Hauptprotagonistin Aja, die ebenfalls bei ihrer Verschleppung elf Jahre alt ist.</p>
<p>Dem 66-Jährigen Autor ist es in diesem Werk wichtig zu zeigen, dass die Stalinzeit und der Nationalsozialismus vernichtende Systeme darstellten, die in einigen Menschen teilweise immer noch weiterleben. „Es ist im Prinzip egal wie die Orte in meinem Roman heißen, das was dort beschrieben wird, kann überall stattgefunden haben“, erklärt Breimann, der oft darauf angesprochen wird, ob es sich bei der kleinen rheinischen Stadt um Dormagen handelt. Seine Antwort lautet dann stets: „Warum nicht?“ Festlegen will er sich jedoch nicht. „Die Geschichte kann hier, sie kann aber auch in jeder anderen Stadt passiert sein“, gibt sich der Schriftsteller geheimnisvoll.</p>
<p>Das Schlimme sei jedoch, dass diese Geschichten vergessen werden, während der Fremdenhass auch heute noch in den Köpfen einiger Menschen existiert. Davor sei laut Eduard Breimann auch Dormagen &#8211; die kleine Stadt am Rhein- nicht geschützt. So ärgert es den Schriftsteller, dass jährlich den gefallenen Soldaten am Mahnmal gedacht wird und die toten Zwangsarbeiter keine Würdigung bekommen. „Das ist eine traurige Tatsache, die oft einfach vergessen wird“, meint der Rheinfelder und macht einen Anfang gegen dieses Vergessen mit seinem ergreifenden Roman.</p>
<p>Der Schriftsteller plant bereits weitere Werke, die bald dem Buch „Das fremde Land“ folgen sollen. Wie von Eduard Breimann bekannt, werden sich auch diese mit problematischen Themen befassen. Es darf also noch mit viel aus der Feder des Autors gerechnet werden.</p>
<p>Einen Einblick in sein aktuelles Werk gewährt der Autor während einer Lesung am 23. März, um 20 Uhr in der Buchhandlung Seitenweise.</p>
<p>Eduard Breimann &#8220;Das fremde Land“, Universal Frame Verlag, 26.80 Euro.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.ngz-online.de/">Neuß-Grevenbroicher Zeitung</a></p>
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Und in vielen anderen Buchhandlungen.</p>
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		<title>Jetzt bei uns erschienen: Das fremde Land</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Feb 2007 09:09:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In farbigen Bildern schildert der Roman „Das fremde Land“ vor allem  das Leben der Hauptprotagonistin, Angela Pawlowska, Aja, einer einfachen, warmherzigen Landarbeiterin im Russland der Stalinzeit, ihre dramatischen Erlebnisse im kleinen Dorf an der Desna, sowie ihre Zwangsverschleppung nach Deutschland und ihre bösen Erfahrungen, die sie hier machen musste und schliesslich die Erschütterungen, die der Besuch im Deutschland der Gegenwart bei ihr auslösen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='/wp-content/dasfremdelandkl.jpg' class='right' alt='Das fremde Land - Buchcover' />Roman</p>
<p>von <a href=http://www.the-short-story.de/?p=67><strong>Eduard Breimann</strong></a></p>
<p>Lesen Sie auch die untenstehenden Leseproben. </p>
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Und in vielen anderen Buchhandlungen.</p>
<p>Hier können Journalisten ein kostenloses Rezensionsexemplar anfordern <a href="mailto:info@universal-frame.com?Subject=Rezensionsexemplar, Das fremde Land"> &#8220;<strong>Ihre Adresse, Magazin- oder Zeitschriftetitel und Verlag, für den Sie schreiben, bitte angeben</strong>&#8220;</a>.</p>
<p>Klappentext:</p>
<p>In farbigen Bildern schildert der Roman „Das fremde Land“ vor allem  das Leben der Hauptprotagonistin, Angela Pawlowska, Aja, einer einfachen, warmherzigen Landarbeiterin im Russland der Stalinzeit, ihre dramatischen Erlebnisse im kleinen Dorf an der Desna, sowie ihre Zwangsverschleppung nach Deutschland und ihre bösen Erfahrungen, die sie hier machen musste und schliesslich die Erschütterungen, die der Besuch im Deutschland der Gegenwart bei ihr auslösen. <span id="more-84"></span></p>
<p>Im Kontrast dazu steht das heutige Geschehen in der kleinen rheinischen Stadt, wo sich Schüler einer Gesamtschule mit einem Projekt dafür einsetzen, dass den ehemaligen Zwangarbeitern durch Auszahlung der zustehenden Entschädigungen endlich ein wenig Recht geschieht. Äusserst glaubwürdig und ergreifend zeigt Eduard Breimann, wie die Geschichte, über Jahrzehnte hinweg, die früheren Geschehnisse mit den heute Lebenden verstrickt.  Schüler, Lehrer, Unternehmer, Journalisten und Politiker spielen hier Rollen, die uns vertraut sind und auf intensive Weise eigenes Erleben bestätigen.</p>
<p>Eduard Breimann versteht es in seinem neuen Roman, ein immer noch heikles Thema, das heutige Problem mit den Zwangsarbeitern des letzten Weltkriegs in Deutschland, auf eine unter die Haut gehende Weise, spannend und anrührend darzustellen.</p>
<p>Der Roman beleuchtet Vergangenheit und Gegenwart, das Leben in Russland, wie auch die Verwicklungen, die durch das Eintreten einer Schüler-Projektgruppe für eine zügige Entschädigung, in einer rheinischen Kleinstadt ausgelöst werden.</p>
<p>Breimann, Eduard<br />
Das fremde Land<br />
Roman<br />
Verlag Universal Frame<br />
Hardcover mit Umschlag<br />
236 Seiten, 13.5 x 21.5 cm<br />
ISBN 978-3-952298-13-8<br />
Euro 26.80 (D)</p>
<p><strong>Bestellen können Sie das Buch bei: </strong><br />
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Und in vielen anderen Buchhandlungen.</p>
<p>Leseprobe 1:</p>
<p>Die Frauen drängten sich an die Stäbe, krallten sich fest und sahen ihm zu, verfolgten jede Bewegung. Ab und zu stöhnte eine Frau und im Hintergrund weinten die Kinder leise.<br />
„Hier! Kannst sie anfassen – für einen Eimer frisches Wasser darfste die sogar küssen“, rief die Rothaarige dem stiernackigen Soldaten zu.<br />
Als sie ihre Brüste frei machte, das Kleid über die schmalen Schultern nach unten zog, blickte sich der Soldat sichernd um und kam langsam näher. Die Frau lachte heiser; sie drückte die Brüste durch die Gitter und preßte ihren Unterkörper gegen die Eisenstangen.<br />
„Pribiwaj! Pribiwaj! – Komm! Komm! Faß an!“, gurrte sie.<br />
Dicht vor den Stäben blieb der Soldat stehen, sog die Luft ein und krauste die Nase. Er betrachtete das Gesicht der Frau, dann ihre großen, weißen Brüste.<br />
Er lächelte. Die Frauen standen starr. „Woda!“, flüsterte die Frau hinter ihr. Auch Aja spürte eine leise Hoffnung und ihre Lippen formten das Wort Wasser.<br />
Langsam, sehr langsam, zog der Soldat das Gewehr von der Schulter, faßte es am Lauf – direkt unter dem Schnappverschluß für das Bajonett – und schlug blitzschnell zu.<br />
Die Frau schrie auf, als der Kolben ihre Brüste traf und fiel in den Waggon zurück. „Swinja – du Sau“, schluchzte sie, zog ihr Kleid hoch und verdeckte die verschrammten Brüste.<br />
Der Mann ging zurück, nahm erneut das Wasserglas, füllte es und trank einen einzigen Schluck. Sie konnten deutlich hören, wie er rülpste. Den Rest des Wassers schüttete er mit Schwung in die Luft. Aja glaubte einen Moment lang, hinter dem Wasser einen kleinen Regenbogen zu sehen.<br />
Ein zweiter Soldat, schmal und klein, trat aus der Bahnhofstür. Die Männer unterhielten sich, blickten zum Waggon und lachten. Dann ging der erste Soldat weg, bog um die Ecke des kleinen Bahnhofs. Er blickte sich nicht um, sah nicht zu den anderen Waggons, die sich hinter der Dampflokomotive reihten – alle gleich im Aussehen, alle gleich beladen.<br />
Der Soldat trat aus dem Schatten des Überdachs, kam langsam auf sie zu. Jetzt konnte Aja ihn besser sehen. Mit der Rechten zog der Mann den Riemen des geschulterten Karabiners stramm, streckte den Daumen vor. Die Bajonettspitze reflektierte das Sonnenlicht.<br />
Er war jung, viel jünger als der andere Soldat. Seine Nase war breit, knubbelig, verformt wie bei einem Boxer. Er war unruhig, blickte sich ständig um, als fürchte er, von einem Offizier überrascht zu werden.<br />
Erneut keimte Hoffnung, langsam nur, zögernd, sehr langsam. „Woda! &#8211; Woda!“, flüsterten einige Frauen. „Bitte, gib uns etwas Wasser.“<br />
Dicht vor der vergitterten Waggontür blieb der Soldat stehen, sog prüfend die Luft ein, drehte angewidert den Kopf zur Seite und trat einen Schritt zurück.<br />
Er suchte die Gesichter der Frauen ab. Kein Lächeln. Keine Regung. Die Augen der Frauen hingen gebannt an dem unreifen Gesicht. Aber nur an Ajas blieb der Blick des Jungen hängen. Sie wartete, holte kaum Luft. In ihrem Kopf war alles leer.<br />
Sie konnte seine Augen nicht sehen, sie lagen im Schatten des viel zu großen Stahlhelms. </p>
<p>Leseprobe 2:</p>
<p>„Warum, Herr Brenner, erfahre ich das erst, wenn es schon in dieser Mistzeitung gedruckt ist? Was tun Sie und Ihre Mitarbeiter eigentlich, um so einen Dreck zu verhindern? Sie haben ein ziemlich üppig ausgestattetes Budget, Herr Brenner.“<br />
„Ja, aber die Pressefrei…“<br />
„Die Presse! Die Presse! Kommen Sie mir nicht mit Pressefreiheit und unbestechlichen Journalisten. Sie sollen doch im Vorfeld recherchieren, herausfinden, wo sich was tut. Wo war denn in diesem Fall ihr Gespür für Gefahr, Herr Brenner? Hatte das etwa Urlaub?“, fragte Dr. Hugo Kübler in einem so höhnischen Ton, daß sein Öffentlichkeitsarbeiter auf dem Besucherstuhl zusammensackte.<br />
„Wir können doch keine Undercoverleute bei der Presse installieren“, wagte er mit leiser Stimme einzubringen. „Wir machen doch nur Textilien und Garne. Wozu denn …“<br />
„Ich glaube, Herr Brenner“, unterbrach ihn der Werksleiter, „Sie haben die letzten Monate verschlafen. Sie haben die Diskussion um Zwangsar-beiterentschädigungen nicht mitbekommen? Sie haben weder Rundfunk, noch Fernsehen oder Papierpresse verfolgt? Und Sie haben nicht alle diese Informationen zum Thema säuberlich aufbereitet?“<br />
„Aber sicher …“<br />
„Sie haben nicht in unserem Firmen-Archiv oder im Archiv dieser feinen Stadt geforscht, was da über unsere Vergangenheit nachzulesen ist? Auf die Idee sind Sie nicht gekommen? Aber die jungen Leute von dieser Gesamtschule, die sind darauf gekommen. Soll ich Ihren Posten mit einem dieser übereifrigen jungen Leute besetzen?“<br />
„Nein, nein, ich war doch selber …“<br />
„Was für ein Schlamperladen, den ich da finanziere.“<br />
Bei jedem Satz, bei jeder Frage, fielen die Mundwinkel von Viktor Brenner tiefer nach unten; er sah aus, als habe er soeben seiner eigenen Beerdigung beigewohnt.<br />
Dr. Hugo Kübler stand auf, ging zum Fenster und blickte auf den großen Parkplatz, jenseits des hohen Maschendrahtzauns. Er war gut zur Hälfte mit Pkws besetzt.<br />
„Wenn sie Ihr Auto – was sage ich da? – Wenn Sie unseren Firmenwagen auf diesem Parkplatz abstellen – Sie haben doch sogar einen reservierten Platz? –, oder von diesem Platz abholen, dann müßten Sie doch daran denken, daß es hier mal einen anderen Zaun gegeben hat, daß auf diesem schönen Asphaltplatz früher Baracken gestanden haben. Baracken voller Läuse, Ratten, Mäuse – und arbeitsunwilligen, faulen Zwangsarbeitern. Das wenigstens wissen Sie doch, oder?“, fragte der Werksleiter bedrohlich leise.<br />
Viktor Brenner starrte auf den Rücken seines Chefs. Er wußte, daß er keine Antwort geben brauchte. Natürlich kannte er die Historie seiner Firma. Aber was sollte er seinem Chef davon erzählen? Sollte er ihm die erschreckenden Dokumente auf den Tisch knallen, ihn fragen, was damit geschehen solle?<br />
„Verbrennen! Sofort verbrennen! Sie persönlich sorgen für die spurlose Vernichtung. Ich mache Sie verantwortlich, Brenner.“ So oder ähnlich würde die Anordnung lauten.<br />
Die Dokumente mußten erhalten bleiben; sie konnten ihm eines Tages behilflich sein. Noch hatte er keinen Plan, aber dieses wertvolle Material vernichten? Nie!</p>
<p>Breimann, Eduard<br />
Das fremde Land<br />
Roman<br />
Verlag Universal Frame<br />
Hardcover mit Umschlag<br />
236 Seiten, 13.5 x 21.5 cm<br />
ISBN 978-3-952298-13-8<br />
Euro 26.80 (D)</p>
<p>Bestellen können Sie das Buch bei:<br />
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Und in vielen anderen Buchhandlungen.</p>
<p>Hier können Journalisten ein kostenloses Rezensionsexemplar anfordern <a href="mailto:info@universal-frame.com?Subject=Rezensionsexemplar, Das fremde Land"> &#8220;Ihre Adresse, Magazin- oder Zeitschriftetitel und Verlag, für den Sie schreiben, bitte angeben&#8221;</a>.</p>
<p>Weitere Informationen zu unseren Neuerscheinungen finden Sie <a href="http://www.the-short-story.de/?page_id=18">hier</a>.</p>
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		<title>Das fremde Land</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Feb 2007 13:22:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Administrator</dc:creator>
				<category><![CDATA[Pressemitteilungen]]></category>
		<category><![CDATA[Breimann]]></category>
		<category><![CDATA[press]]></category>
		<category><![CDATA[pressemitteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Protagonist]]></category>
		<category><![CDATA[Roman]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>

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		<description><![CDATA[In farbigen Bildern schildert der Roman „Das fremde Land“ vor allem das Leben der Hauptprotagonistin, Angela Pawlowska, Aja, einer einfachen, warmherzigen Landarbeiterin im Russland der Stalinzeit, ihre dramatischen Erlebnisse im kleinen Dorf an der Desna, sowie ihre Zwangsverschleppung nach Deutschland und ihre bösen Erfahrungen, die sie hier machen musste und schliesslich die Erschütterungen, die der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.universal-frame.com/wp-content/Breimann_Eduard_kl.jpg" class="right" alt="Eduard Breimann" /> In farbigen Bildern schildert der Roman „Das fremde Land“ vor allem  das Leben der Hauptprotagonistin, Angela Pawlowska, Aja, einer einfachen, warmherzigen Landarbeiterin im Russland der Stalinzeit, ihre dramatischen Erlebnisse im kleinen Dorf an der Desna, sowie ihre Zwangsverschleppung nach Deutschland und ihre bösen Erfahrungen, die sie hier machen musste und schliesslich die Erschütterungen, die der Besuch im Deutschland der Gegenwart bei ihr auslösen. <span id="more-83"></span></p>
<p><img src="http://www.universal-frame.com/wp-content/dasfremdelandkl.jpg" class="left" alt="Das fremde Land - Buchcover" />Im Kontrast dazu steht das heutige Geschehen in der kleinen rheinischen Stadt, wo sich Schüler einer Gesamtschule mit einem Projekt dafür einsetzen, dass den ehemaligen Zwangarbeitern durch Auszahlung der zustehenden Entschädigungen endlich ein wenig Recht geschieht. Äusserst glaubwürdig und ergreifend zeigt Eduard Breimann, wie die Geschichte, über Jahrzehnte hinweg, die früheren Geschehnisse mit den heute Lebenden verstrickt.<br />
Schüler, Lehrer, Unternehmer, Journalisten und Politiker spielen hier Rollen, die uns vertraut sind und auf intensive Weise eigenes Erleben bestätigen.</p>
<p>Eduard Breimann versteht es in seinem neuen Roman, ein immer noch heikles Thema, das heutige Problem mit den Zwangsarbeitern des letzten Weltkriegs in Deutschland, auf eine unter die Haut gehende Weise, spannend und anrührend darzustellen.<br />
Der Roman beleuchtet Vergangenheit und Gegenwart, das Leben in Russland, wie auch die Verwicklungen, die durch das Eintreten einer Schüler-Projektgruppe für eine zügige Entschädigung, in einer rheinischen Kleinstadt ausgelöst werden.</p>
<p>Breimann, Eduard<br />
Das fremde Land<br />
Roman<br />
Verlag Universal Frame<br />
Hardcover mit Umschlag<br />
236 Seiten, 13.5 x 21.5 cm<br />
ISBN 978-3-9522981-3-8<br />
Euro 26.80 (D)</p>
<p>Neuerscheinung zum 21. September 2007:<br />
Das fremde Land<br />
Zwangsarbeiterschicksal<br />
gestern und heute<br />
Roman<br />
Verlag Universal Frame<br />
Softcover<br />
234 Seiten, 12.5 x 19 cm<br />
ISBN 978-3-9522981-5-2<br />
Euro 16.80 (D)</p>
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Und in vielen anderen Buchhandlungen.</p>
<p>Hier können Journalisten ein kostenloses Rezensionsexemplar anfordern <a href="mailto:info@universal-frame.com?Subject=Rezensionsexemplar,%20Das%20fremde%20Land"> &#8220;Ihre Adresse, Magazin- oder Zeitschriftetitel und Verlag, für den Sie schreiben, bitte angeben&#8221;</a>.</p>
<p><strong>Zum Download stehen ferner (als MS-Word-Dokument und JPG-Datei) bereit:</strong></p>
<p><a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/D_f_Land_PR_1Basistext.doc" title="Pressemitteilung">Diese Pressemitteilung</a>, <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/D_f_Land_PR_4Autorenportrt.doc" title="Das fremde Land - AutorenportrÃ¤t">Autorenporträt Eduard Breimann</a> , <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/D_f_Land_PR_2Leseprobe1.doc" title="Das fremde Land - Leseprobe 1">Leseprobe 1</a> und <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/D_f_Land_PR_3Leseprobe2.doc" title="Das fremde Land - Leseprobe 2">Leseprobe 2</a>, Bilder: <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/Breimann_Eduard44mm.jpg">Eduard Breimann</a>, <a href="http://www.universal-frame.com/wp-content/D_f_Land_Titel_35mm.jpg">Buchcover</a></p>
<p>Universal Frame GmbH<br />
Verlag<br />
Ansprechpartner: Werner Hense<br />
Wannengut 6<br />
CH-4812 Zofingen/Mühlethal<br />
Telefon +41 62 752 41 00<br />
Fax +41 62 752 41 40<br />
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